DIE GESCHICHTE VON OKR

Alles beginnt 1954 mit einem ganz Großen in der Zunft des Managements, mit Peter Drucker und seiner Managament Methode Management by Objectives

Management by Objectives entwickelt von Peter Drucker im Jahre 1954
Management by Objectives entwickelt von Peter Drucker im Jahre 1954

1968 ist schließlich das auch heute noch weit verbreitete MBO die Grundlage, für die Entwicklung der Managementmethode Objectives and Key Results (OKR) durch Andy Grove Mitbegründer von Intel

1999 präsentiert John Doer (1974 bei Intel auf OKR gestoßfen) OKR den Gründern von Google, Larry Page und Sergey Brin, welche die Methode bis heute erfolgreich anwenden.

WAS IST DAS, OBJECTIVES AND KEYRESULTS?

Als Versuch in einfachen Worten, ist OKR ein auf Agilität ausgerichtetes Ziel-Erreichungs-Framework. Diese agile Management Methodik, berücksichtigt viele essentielle Zielerreichungs-Mechanismen und hat somit bereits viele Unternehmen im Silicon-Valley groß gemacht. Mit der üblichen Verspätung macht sich OKR endlich auch in Europa etwas breit.,

Und ACHTUNG OKR ist vieles aber keine weitere agile Projektmanagement-Methode.

WIE WENDET MAN OKR AN?,

Wenn man die Aufgaben des Management betrachtet, so ist OKR das Bindeglied zwischen dem strategischen Management (Vision, Mission, Strategie,...) und dem operativen Part des täglichen Geschäfts. OKR bricht die längerfristigen strategischen Ziele in besser direkt adressierbare Teil-Ziele herunter (Objectives) und nutzt geeignete quantitative Faktoren (KeyResults) um das Erreichen der Ziele auch messbar zu machen.

Irgendwo hab ich mal einen sehr passenden Vergleich mit einer Hürdenlauf-Olympiade gehört. So wären:

  • die Obejctives die Ziele also Platzierungen eines einzelnen Hürdenlaufs
  • die KeyResults die Hürden, die es zu überwinden gilt bei jedem Rennen,
  • Projektmanagement Methoden wie zb SCRUM der Weg/Plan, wie man über die Hürde kommt
  • das Rennen selbst, so etwas wie Teil der Olympiaqualifikation - die Vision.
OKR ist das Bindeglied zwischen Strategie und Operativ
OKR ist das Bindeglied zwischen Strategie und Operativ

Näher eingehen auf die Methodik, sowie die einzelnen hier erwähnten Schichten inlusive der hier zunächst außen vor gelassenen Ebenen, Werte und Backlog, werde ich - aus Gründen der Übersichtlichkeit - in einem gesonderten Blog-Eintrag

DIE OKR VORTEILE

OKR setzt einen Kulturwandel in Gang und bietet nach einigen Zyklen wesentliche Vorteile für das Top-Management, sämtliche Führungskräfte, als auch jeden einzelnen Mitarbeiter.
Wer bedenkt, dass die eigentliche Innvotaionskraft in Unternehmen bei den einzelnen Mitarbeitern liegt, dem ist klar, warum OKR für eine nachhaltige Innovations-Kultur geradezu geschaffen ist.

Jeder bringt seine eigenen Ziele mit ein und zwar dokumentiert und mit System.
Damit ist Partizipation gewährleistet, eine der Grundsäulen von gelungenem Change-Management.

FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE

Führungskräfte haben stets einen perfekten Überblick und wissen immer wo ihr Team gerade steht. Darüber hinaus sind Sie - mehr den je - Teil des Gemeinsamen, da erstmal strategisch und gezielt an gemeinsamen Zielen gearbeitet wird.

Auch die Rolle des Chefs verändert sich mit OKR nachhaltig.
Auch die Rolle des Chefs verändert sich mit OKR nachhaltig.

Mehr Leadership und weniger Management ist gefragt.

Führungskräfte entwickeln ein bisher nie gekanntes Eigeninteresse daran, dass auch die Mitarbeiter ihre Ziele Erreichen - wenn nicht, sind auch die Eigenen Ziele in Gefahr. So werden Sie mehr und mehr Coachingfähigkeiten entwickeln (müssen).

Das Top-Management, ist stets mit aktuellen Daten versorgt und hat - in großen Unternehmen vermutlich erstmalig - einen Prozess, welcher es ermöglicht agil und nachhaltig zu agieren, als auch agil auf externe und interne Einflüsse zu reagieren.

WOZU IST OKR NICHT GEDACHT

OKR ist nicht dazu gedacht, die Produktivität einzelner Mitarbeiter zu messen oder zu kontrollieren. OKRs sollen dabei helfen, dass alle im Unternehmen am selben Strang ziehen, effektiv zusammenarbeiten und ihre Zeit sinnvoll investieren. Das muss allen, vor allem aber den Führungskräften klar sein.

Sind Sie lieber Leser nach diesen Ausführungen - ebenso wie ich - verwundert, dass OKR nocht nicht weiter verbreitet ist?

Weitere Links

Peter Drucker - Biographie

Management by Objectives - von Peter Drucker

Andy Grove - Biographie

Wo entstehen Ideen - lead-innovation.com

Widerstände im Change Management - Karsten Rohr

Die Führungskraft als Coach - https://coach-und-mentor.de/


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